Geschichte des Bierebaam e.V.

oder

Wie kam es dazu?

 

Der Mainzweiler Bierebaam e.V. wurde am 02.07.1995 von engagierten jungen Dorfbewohnern und Mitgliedern der Straussjugend gegründet. Sinn und Zweck des Vereins ist die ausschließliche und unmittelbare gemeinnützige Pflege des heimischen Brauchtums und Kulturlebens in Mainzweiler. Nach der Gründung fand der Verein großen Zuspruch in der Bevölkerung und hatte recht schnell rund 100 Mitglieder. Die Mitglieder hatten sich die Stärkung der dörflichen Gemeinschaft auf ihre Fahnen geschrieben und mit dem legendären „Saustallfest“, Martinsumzug und der traditionellen Ostereiersuche gelang das auch. Aber irgendwie fehlte noch ein so genannter Kracher. Nach der Verwendung von viel „Hirnschmalz“ und mit Hilfe des Ottweiler Tourismusbeauftragten, hatte man die zündende Idee!

Wir veranstalten ein Mofarennen.

Trotz anfänglicher Skepsis wurde das Unternehmen Mofarennen in die Tat umgesetzt. Am 25. September 2004 kamen 25 Teams aus ganz Deutschland und der Benelux - Region nach Mainzweiler und ließen ihre zum Teil selbstgebauten Mofas über den Acker von Gerd Volz fliegen. Trotz des schlechten Wetters fanden sich mehrere hundert Zuschauer an der Strecke und auf dem Veranstaltungsgelände ein. Der gesamte Bierebaam e.V., der Ortsvorsteher Udo Zägel und das ganze Dorf waren von diesem Erfolg begeistert. Nun war klar, dass es auch ein zweites Mofa-Rennen geben wird.

Die zweite Auflage wurde im August 2005 gestartet. 28 Teams von nah und fern fuhren fanden sich ein.  Durch Werbung, Presse und Medien zog es in diesem Jahr mehr als 2000 Zuschauer auf den Acker. Die immense Vorarbeit des Orga. - Teams des Bierebaam und die des Ortsvorstehers haben sich gelohnt. Auch das Fernsehen war auf die Mainzweiler „Macher“ aufmerksam geworden. Der Sender Kabel 1 drehte einen ca.10minütiger Bericht!

Das dritte Rennen fand am 19. August 2006 statt. Mit 55 Teams hatte sich das Fahrerfeld bereits nach zwei Jahren verdoppelt. Wieder kamen mehr Zuschauer als im Vorjahr und auch das Wetter spielte mit, so dass das Rennen wieder ein voller Erfolg wurde. Und nach dem Rennen wurde bei der After - Race Party gefeiert, bevor es als Überraschung noch ein großes Abschlussfeuerwerk gab.

Bei dem 4. Acker Grand – Prix, im August 2007 wurde richtig rangeklotzt. Bisher nur als eintägige Veranstaltung durchgeführt, wurde ein 3-Tages Event daraus. Es nahmen 75 Teams aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen am Rennen teil. Selbst Motorrad Asse, wie der Supermoto Profi Dirk Spaniol, waren mit viel Engagement am Start. Auch das Rahmenprogramm wurde erweitert. Neben dem eigentlichen Rennen gab es noch „besondere Prüfungen“ die mit Rundengutschriften belohnt wurden. Zudem gab es an allen drei Tagen kräftig Musik auf die Ohren! Eröffnet wurde am Freitag mit einem Rockkonzert und samstags nach der Qualifikation startete die Warm Up Party mit der Band Splendid. Am Sonntagmorgen gab es Jazz zum Frühschoppen, im erstmals aufgestellten großen Festzelt, bevor dann um 13 Uhr das 3-Stunden Rennen auf der anspruchsvollen Strecke gestartet wurde. Nach dem Rennen und der Siegerehrung wurde noch munter weiter gefeiert und alle waren sich einig: Auch im Jahr 2008 wird es eine 3-tägige Veranstaltung geben.

Das Programm des 5. internationalen Mainzweiler  Mofarennen versprach sportlichen Wettkampf, musikalische Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie. Freitags fand ganztägig ein Flohmarkt sowie eine Landmaschinen- Ausstellung statt. Um 20 Uhr startete die Warm Up- Party im großen Festzelt. Samstags standen Anmeldung, Qualifikation sowie Extrawertungen an der Teufelswippe und beim Lyonerstechen auf dem Programm. Nach der Teampräsentation heizte ab 20 Uhr die Band Splendid das bis zum letzten Platz  besetzte.

 Festzelt ein. Sonntags ging es nach dem Fahrerfrühstück und dem freien Training um 14 Uhr auf die Strecke, wo nach drei Stunden die Sieger des internationalen Mainzweiler Mofarennen 2008 feststanden.